Eine Integrationsklasse stellt sich vor:

Unsere Mädchen:

Unsere Jungen:

Die
Lehrerinnen:
Diese
Arbeiten entstanden im Fach "Arbeitslehre" - und noch vieles andere
mehr an interessanten Werken. In regelmäßigen Abständen suchen wir den
mittlerweile neu eingerichteten Computerraum
auf und arbeiten hier – was sonst nicht immer selbstverständlich ist- sehr
konzentriert und lernwillig. Ob es jetzt die Präsentationstechnik "Power-
Point", das Surfen
im Internet zu bestimmten Themen des Unterrichts
oder das Erlernen der Grundbegriffe der Textverarbeitung
ist, in diesem Unterricht machen alle gerne mit.
Zwei
Lehrerinnen in einer Klasse
Da
wir in einer Integrationsklasse "doppelt"
besetzt sind, also in vielen Fächern zu zweit
arbeiten, sieht es in den Stunden bei uns natürlich etwas anders aus als in
vielen anderen Klassen. Da sitzt eine Lehrerin schon mal inmitten der Schülerinnen
und Schülern, um Hilfestellungen zu geben. In bestimmten Fächern teilen wir
die Klasse auch auf, um mit kleinen Gruppen zu arbeiten, falls das erforderlich
ist. Da unsere Klasse sehr lebhaft (!) ist und gelegentlich viel Aufmerksamkeit
braucht, sehen vier Augen natürlich
mehr als zwei, was unsere Schülerinnen und Schüler nicht immer so toll
finden.......... Dann kommen auch schon mal solche Sprüche von uns Lehrerinnen
wie " Uns gibt es nur im Doppelpack"!
Wichtig für uns ist auch das Thema
"Soziales
Lernen"
Regelmäßig
tagt der sogenannte "Klassenrat".
Nach festgelegten Regeln kann hier jeder seine Probleme oder Wünsche
einbringen. In einem Protokollbuch werden alle Beschlüsse schriftlich
festgehalten. Und was die Klasse 6a richtig gut kann, ist debattieren – da
werden Redezeiten gnadenlos überschritten, weil einfach nicht alles gesagt
worden ist und alle drankommen wollen.
Ärger
kann auch auf einem "Ärgerstuhl"
aktuell abgelassen werden, außerdem fliegt gelegentlich der "Wutball"
heftig auf den Boden. Man sieht, dass es unser Ziel ist, Konflikte so
auszutragen, dass niemand geschädigt wird.
Eine wichtige Erfahrung für uns alle war
die Klassenfahrt
im September 2001.

Die
Erlebnisse auf der Nordseeinsel Juist
wird so schnell niemand vergessen, weder die lange Fahrt noch die Jugendherberge
oder das eindrucksvolle Meer. Mit tatkräftiger Unterstützung unseres Schulsozialarbeiters
und unseres Integrationshelfers
hatten auch wir Lehrerinnen alles unter Kontrolle!
Alles in allem ist unsere Arbeit anstrengend (die Ferien sind immer wohlverdient!) aber auch sehr abwechslungsreich und nie langweilig!
© Katja Plazikowsky